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Pizza Roadtrip (Deutsch) 2

(WG, XWG, Blob, Feederism)

Die Glocke über der Tür läutete, als sie Joe's Pizza Palace betraten. Der Ort war eine klassische Spelunke, mit abblätternder Farbe an den Wänden und klebrigen Böden. Der Besitzer, ein stämmiger Mann mit einem dicken Schnurrbart, blickte von der Theke auf und grinste, während er sie abschätzte.

„Sieht aus, als wären Sie hier genau richtig.“, sagte er und wischte sich die Hände an einer schmutzigen Schürze ab. „Was kann ich Ihnen bringen?“

„Fünf von Ihren größten Pizzen.“, sagte Ayo mit fester Stimme. „Und als Beilage Knoblauchbrote.“

„Wird gemacht“, sagte er und wandte sich der Küche zu. Selbstverständlich war er zuvor von World Wide Pizza und Finch selbst instruiert worden. Es würde an diesem Tag nicht bloß bei einer Pizza für jede der jungen Schönheiten bleiben.

Während sie auf ihr Essen warteten, unterhielten sich die Frauen und lachten und ignorierten die Blicke der wenigen Einheimischen, die im Restaurant verteilt saßen. Sie hatten sich an die Aufmerksamkeit, das Getuschel und die zweifelnden Blicke gewöhnt. Aber irgendetwas an der Atmosphäre in Joe's Pizza Palace war anders. Es war, als wäre die Luft mit einer seltsamen Energie aufgeladen, einer elektrischen Spannung, die ihnen eine Gänsehaut bescherte.

Die Pizzen kamen an, dampfend heiß und mit Käse überzogen. Sie griffen zu, ihr Appetit war unersättlich. Aber während sie aßen, wurde das Gespräch immer gezwungen, das Lachen immer hohler. Sie waren sich der Anstrengungen des anderen bewusst, der subtilen Zuckungen und Keuchen, während ihre Körper sich streckten, um den nicht enden wollenden Zustrom von Nahrung aufzunehmen. Das Experiment war zu einer Plackerei geworden, zu einem Marathon der Völlerei, von dem niemand zugeben wollte, dass er seinen Tribut forderte.

Während dieser Mahlzeit zeigte sich der erste Riss in ihrer Einigkeit. Ayo, die immer die Strategin war, schlug vor, dass sie anfangen sollten, sich einzuteilen, und etwas Salat und Wasser dazwischen zu mischen, um zu verhindern, dass ihre Mägen rebellierten. Aber Stacy, deren Augen vor Essenslust glasig waren, schlug mit der Hand auf den Tisch.

„Nein!“, sagte sie, „Wir sind hier, um zu gewinnen. Wir können jetzt nicht aufhören.“

Die übrigen blickten sich irritiert an. Schließlich sagte Sofia: „Stacy, ein richtiges Gewinnen gibt es hier doch gar nicht. Wir bekommen alle das Geld, wenn wir durchhalten. Es ist für jede einzelne von uns eigentlich egal was die anderen machen.“

„Gewinnen heißt für mich alles zu schaffen was Finch geplant hat uns vorzusetzen.“, erwiderte Stacy bestimmt und schob sich ein weiteres Stück fettiger Pizza in den süßen, vollen Mund.

Der Streit wurde hitzig, die Spannung, war spürbar, als sie von Joe's Pizza Palace wegfuhren. Sie hatten den Wendepunkt erreicht, den Moment, in dem das Experiment nicht mehr nur eine lustige Herausforderung war, sondern ein Kampf der Willenskraft. Und während sie weiter nach Westen fuhren, wurde die Last ihrer Entscheidung mit jedem Bissen schwerer. Jeder Bissen, da selbst nach der gewaltigen Menge Pizza, immer weiter gesnackt und Energiedrinks und Cola getrunken wurde.

Sie verließen den Van nicht mehr. Er war zu ihrem Zufluchtsort geworden, zu ihrer Festung der Völlerei. Sie fuhren an Tankstellen und Fast-Food-Restaurants vorbei und bestellten alles von der Speisekarte und mehr, alles sollte in dem engen Raum ihres fahrenden Domiziles verzehrt werden. Die einst makellosen Sitze waren mit Fett und Krümeln befleckt, der Boden übersät mit leeren Limonadengläsern und Pizzakartons. Der Van war ein Zeugnis ihres Engagements, ein Monument ihres Exzesses. Und sie begann tatsächlich damit es zu tun. Das Erleichtern in die in den Sitzen integrierten Toiletten. Dazu das Waschen mit den kleinen Duschköpfen an den Sitzen. Abtrockne taten sie sich einfach während der Fahrt mit Tüchern oder einfach dem Fahrtwind. Zu beginn verwendeten sie alle noch die eingebauten Vorhänge um sich beim Waschen auf ihrem Sitz so etwas ähnliches wie Privatsphäre zu schaffen. Schnell ließen sie das aber bleiben und halfen sich sogar rasch dabei sich gegenseitig zu waschen. Die fünf Frauen genossen es sogar zunehmend das Fett der jeweils anderen einzuseifen und abzuspülen.

Die Drive-Ins und Take-outs kannten ihren Van inzwischen, und der Anblick rief bei den Mitarbeitern Spott oder Mitleid hervor. Den fünf jungen Frauen war das egal. Sie waren zu einer Einheit geworden, verbunden durch ihre gemeinsame Besessenheit. Sie aßen in Schichten, eine navigierte, während die anderen aßen, ohne anzuhalten, ohne eine Pause zu machen. Der Innenraum des Vans wurde klebrig von der Kondensation ihres Atems, die Luft war dick vom Geruch von frittiertem Essen und Kohlenhydraten.

Die Gewichtszunahme war mehr als nur körperlich; es war eine Last, die auf ihrem Geist ruhte. Die Fünf wurden immer träger, fauler und unfitter.

Der Motor des Vans ächzte unter der Last ihrer gemeinsamen Völlerei, die Federung stöhnte bei jedem Schlagloch, das sie trafen. Auch die Welt draußen wurde immer fetter, da sich ihre Augen daran gewöhnten, alles durch die Linse ihrer Herausforderung zu sehen. Jede Werbetafel, jede Attraktion am Straßenrand, jede Person, an der sie vorbeikamen, erinnerte sie daran, was sie sich selbst antaten und auch antun wollten.

Und doch machten sie weiter. Jede Staatsgrenze, die sie überquerten, war ein Sieg, ein Stück weniger auf ihren aufgeblähten Mägen. Finch und seine Kollegen waren schlichtweg begeistert von der Entwicklung seiner Probandinnen. Alles wurde nur etwas von einer Frage getrübt: Wie lange können sie das noch durchhalten? Medikament und die Ausstattung des Vans arbeiteten hervorragend und für einen endlosen Strom an Nahrung war immer gesorgt. Nur der Wille und die Bereitschaft der Frauen setzte dem Experiment noch Grenzen.

Aber inmitten des Kauens und Schluckens, des Lachens und des Schmerzes eines überdehnten Wanstes, wuchs das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Dass dies nicht mehr nur ein Spiel war. Dass sie sich vielleicht, nur vielleicht, übernommen hatten. Und als sie sich den Rocky Mountains näherten und der Van unter der Anstrengung, die Steigungen zu erklimmen, ächzte, konnten sie das Gefühl nicht mehr abschütteln, dass ihre Reise eine unerwartete Wendung nehmen könnte. Die fünf immer fetter und fetter werdenden, jungen Frauen spürten, wie rasch ihre Körper zunahmen, was es trotz des Medikaments mit ihrer Mobilität machte. Auch wussten sie, dass es völlig verrückt war, wie sie sich in dem Van verhielten. Einander zu waschen und sich nur Zentimeter voneinander getrennt, zu erleichtern. Aber genau wie Finch geplant hatte, war ihnen alles egal geworden, solange sie nur immer weiter fressen konnten und immer fetter wurden.

Die Fahrt durch die Berge war eine zermürbende Belastungsprobe. Die Klimaanlage des Vans war ausgefallen, sodass sie schwitzten und in ihrem eigenen Fett schmoren mussten. Erst beim nächsten Halt würde einer von Finchs Mitarbeitern das Problem beheben können. Sie kurbelten die Fenster herunter und ließen die kühle Bergluft herein, aber das war nur eine kurze Atempause. Das Gewicht ihrer Körper übte einen ständigen Druck aus, drückte gegen die Sitze und machte jede Bewegung zur Qual. Sie waren mehr als nur fünf Frauen auf einem Roadtrip geworden; sie waren jetzt fünf gefräßige Göttinnen, gefangen in einem metallenen Käfig, den sie selbst geschaffen hatten. Oder besser gesagt den sie bereitwillig betreten hatten.

Eines Nachts, als sie am Rand einer Klippe parkten und die Sterne über ihnen wie ein glitzernder Wandteppich der Gleichgültigkeit wirkten, brach Abby das Schweigen, welches nun schon für eine Weile angehalten hatte.

„Was wäre, wenn wir einfach ... anhalten würden?“, fragte sie mit leiser, ängstlicher Stimme.

Maya sah sie an, und in ihren Augen spiegelten sich die Leuchtreklamen eines entfernten Fast-Food-Restaurants. „Du meinst, wir sollen aufhören?“

Stacy nickte, ihre Wangen waren gerötet. „Ja. Einfach anhalten und aussteigen. Wir könnten den Rest des Weges zu Fuß gehen. An die frische Luft kommen.“

„Schau uns mal an. Wir könnten vermutlich nicht einmal mehr 20 Meter zu Fuß gehen.“, warf Ayo ein und schob sich weiter Chicken Nuggets in den fetten Mund, eine Extraportion von ihrem vorherigen Halt.
„Ja, aber du weißt, was ich meine. Uns einfach weigern mit diesem…Ding weiterzumachen.“, fuhr Abby fort und wies mit ihren fettbehangenen Armen in den Raum des Vans.

Die Stille, die darauffolgte, war so weit wie der Canyon unter ihnen. Sie alle wussten, dass es ein Witz war, eine flüchtige Fantasie, die keiner von ihnen lange hegen konnte. Sie waren zu weit gekommen, hatten zu viel gegessen. Jetzt gab es kein Zurück mehr.

Aber der Samen war gesät. Als aus den Tagen Wochen und so wurden die Risse in ihrer Kameradschaft immer größer. Streit darüber, wer zu schnell oder zu langsam aß, wer zu viel oder zu wenig zunahm, wer das Experiment zu ernst oder nicht ernst genug nahm. Der Van, einst ein Symbol ihrer Freundschaft, war zu einem Gefängnis aus Fett und Verzweiflung geworden.

Tatsächlich war dies ein soziales Tief das Finch und Monroe erwartet und einkalkuliert hatten. Beide waren sich sicher das ihre fünf Versuchskaninchen es schaffen würden, diese metaphorische Durststrecke zu überwinden.

Also machten die Fünf weiter, der Reiz ihres verdrehten Ruhms, den Finch ihnen zuteilwerden ließ, angesichts ihrer verfettenden Körper, hielt sie auf ihren Sitzen fest. Sie bestellten mehr Essen als je zuvor, der stetig wachsende Hunger und auch etwas Frustfressen, spornte sie zu neuen Höhen der Völlerei an. Sie fuhren im Zickzack durch das Land und besuchten dabei jede Fast-Food-Hauptstadt. Die frittierten Köstlichkeiten des Südens, die riesigen Burger des Westens. Sie probierten alles aus und genossen jeden Bissen mit einer Mischung aus Vergnügen und Grauen. Wobei keine von ihnen echtes Grauen empfand, im Gegenteil. Nur ein nagender Zweifel, was sie hier eigentlich taten, verblieb in ihren Hinterköpfen aber wurde Tag für Tag weiter mit Massen aus fettigem Essen zugeschüttet.

Ihre Körper wurden so groß, dass sie den Van nicht mehr ohne Schwierigkeiten verlassen konnten. Jede Mahlzeit war ein logistischer Albtraum, bei dem sich Gliedmaßen und Bäuche ineinander verhedderten und im Weg waren, während sie nach mehr griffen. Die Fünf mussten ihre Kleidung schließlich ganz ablegen, da der Stoff unter ihren immer größer werdenden Formen zerriss. Nackt und schwitzend saßen sie in einem Meer aus leeren Behältern, ihre Haut klebrig von Fett und Zucker.

Sich zu bewegen war eine Herausforderung. Sie mussten sich aus den Sitzen herausrollen, wobei ihre massiven Bäuche wie überfüllte Wasserbälle den Weg wiesen. Selbst das Atmen fiel ihnen schwer, da ihre Lungen von Fettschichten zusammengedrückt wurden. Aber sie waren zu weit gekommen, um jetzt aufzugeben. Sie waren die gemästeten Königinnen der Straße, und sie würden die kulinarische Einöde erobern oder bei dem Versuch sterben.

Der Van wurde zu einem Mikrokosmos ihrer verzerrten Welt, einem rollenden Denkmal für ihren Exzess. Sie hatten als fünf junge Frauen mit einer wilden Idee begonnen, oder genauer gesagt, Finchs Idee, welche dieser ihnen eingepflanzt hatte, und jetzt waren sie etwas ganz anderes.

Ihre Haut war weich und Massen von Fett darunter wabbelig, ihre Bewegungen schwerfällig und unbeholfen. Doch in den ruhigen Momenten zwischen den Gelagen fanden sie einen perversen Trost in ihrem gemeinsamen Kampf. Sie waren ein Spektakel, eine atemberaubende Geschichte, die man sich live anschauen konnte, verpackt in einem Fresskoma, und sie genossen es.

Als sie die Westküste schließlich erreichten und ihr Ziel in Sichtweite kam, wurde den Fünf klar, dass ihre Reise sie auf eine Weise verändert hatte, die sie sich nie hätten vorstellen können. Sie waren nicht mehr nur Freunde, Feinde oder etwas dazwischen, auf einem Abenteuer; sie waren ein Beweis für die Grenzen des menschlichen Körpers und die Kraft des Geistes. Sie hatten sich bis an die Grenzen und darüber hinaus gefordert, und das alles im Namen eines Experiments, das sich nie jemand zuvor hatte vorstellen können.

Der Van, einst ihr Gefährt des Genusses, hatte sich in einen klaustrophobischen Kokon aus Fett verwandelt. Jeder Zentimeter war mit einer Schicht aus Fett und Krümeln überzogen, ein Zeugnis ihrer gefräßigen Odyssee. Die Sitze, auf denen sie einst bequem saßen, ächzten und knarrten nun unter dem Gewicht ihrer massigen Körper. Sie konnten sich nicht mehr frei bewegen, ihre Gliedmaßen waren durch ihr eigenes Fleisch umschlungen und bewegungsunfähig.

Die Türen, einst ein Tor zur Außenwelt, waren nun durch die undurchdringliche Wand ihres Fettes versperrt. Die Fünf waren so groß geworden, dass sich die Struktur des Vans gedehnt und sich um sie herum angepasst hatte, sodass kein Platz zum richtigen Bewegen blieb. Selbst wenn sie gewollt hätten, um die salzige Meeresluft einzuatmen, die nur wenige Kilometer entfernt auf sie wartete, hätten sie es nicht gekonnt. Sie waren gefangen, nicht nur durch ihre eigenen Körper, sondern auch durch das Fahrzeug selbst, das sie auf diese absurde Reise mitgenommen hatte.

Jede Frau wog etwa 250 Kilogramm, ihre Haut spannte sich über den weichen Wölbungen ihrer Bäuche. Der Van war zu einem selbstgebauten Gefängnis geworden, ein rollendes Zeugnis für die Torheit des Überflusses. Sie saßen da, aneinander gelehnt, ihr Atem mühsam und flach. Das Gewicht ihrer Situation lastete auf ihnen gleichermaßen wie das reale Gewicht das sie sich mit Tonnen von Fast Food angefressen hatten, eine ständige Erinnerung an die Schwere ihrer Lage.

Doch selbst angesichts ihrer Unbeweglichkeit fanden sie eine seltsame Art von Frieden. Sie saßen alle im selben Boot, vereint durch ihre gemeinsame Erfahrung. Die Außenwelt war zu einer fernen Erinnerung geworden, ersetzt durch die warme Umarmung des Innenraums des Vans und die beruhigenden Geräusche ihres eigenen Kauens, Schluckes, Verdauens.

Der letzte Abschnitt ihrer Reise war voller Anspannung. Der Van, nun eine gefräßige Bastion auf Rädern, ruckelte und stotterte, als er die letzten Hügel vor der Küste erklomm. Sie beobachteten den Horizont mit einer Mischung aus Vorfreude und Furcht, wissend, dass ihr Leben nie mehr dasselbe sein würde, sobald sie ihr Ziel erreicht hatten.

Abby, die einst so lebensfroh gewesen war, konnte kaum noch die Arme heben, um sich ein weiteres Stück Pizza zu nehmen. Ihre Brüste, einst ihr ganzer Stolz, waren so stark angeschwollen, dass sie fast drohten, sie zu ersticken. Dennoch empfand sie eine seltsame Befriedigung durch ihr Gewicht, die Art, wie sie bei jeder Bewegung wackelten. Das Lenkrad vor ihrer kolossalen Wampe ließ sich kaum noch von ihr drehen und unzählige, sich stapelnde Fettrollen versperrten der Fahrerin fast überall die Sicht auf das Armaturenbrett und die vielen zusätzlichen Bildschirme. Abbys Arme waren so fett geworden und hatten den Durchmesser von Oberschenkeln normaler Personen. Es war inzwischen fast unmöglich mit ihren Wurstfingern, um den aufgeblähten Hängewanst herumzureichen und zum Lenkrad zu gelangen. Das überschwappende Hüftfett von ihr, sowie ihrer Beifahrerin Sofia hatte die Mittelkonsole völlig überschwemmt. Zwischen beiden Frauen befand sich nur noch ein See aus Arsch und Schenkelfett in zwei verschiedenen Hauttönen, der bei jeder Unebenheit der Straße wie Pudding wackelte. Natürlich hatte Finch mit so etwas gerechnet und die wichtigsten Funktionen des Vans konnten alle noch durch spezielle Knöpfe am Steuerrad durchgeführt werden, auch das Schalten. Was ein größeres Problem darstellte, waren Abbys immer fetter werdende Unterschenkel welche ihre Füße immer mehr überrollten. Langsam, aber sicher füllte sich der komplette Fußraum der Fahrerin mit ihrem eigenen Schenkelfett wie eine volllaufende Wanne.

Sofia, deren dunkle Augen nun in einem Meer aus Speck versunken waren, schaffte es, ein Lächeln aufzusetzen, während sie sich einen weiteren Cheeseburger in den Mund stopfte. Das Fett klebte an ihren Fingern, die dick und massig geworden waren. Trotz des leichten Unbehagens genoss sie das Gefühl der absoluten Fülle, die Art und Weise, wie sich ihr Bauch gegen den Sicherheitsgurt spannte, welcher nur noch mit drei Verlängerungen um sie herum reichen konnte. Ihr Hängewanst war allerdings so groß geworden, dass selbst wenn der Umfang noch von dem extrem verlängerten Gurt bewältigt werden konnte, gab es für den unfassbar tiefhängenden Fettsack von Bauch, nur eine Lösung. Hätte sie noch stehen können, wäre Sofias Bauch bis über ihre verformten, unter Fettrollen begrabenen Knie gesackt. Nun konnte sie nur noch bequem sitzen, indem sie den kolossalen Wanst auf ihren massigen Schenkeln ruhen ließ und vor sich auf das Armaturenbrett legte. Eine Masse aus mit Zellulite übersätem Fett presste sich bereits gegen die Windschutzscheibe und jeden Tag, musste die junge Frau mehr und mehr ihres Wanstes vor sich ablegen, was ihr immer mehr die Sicht auf die Außenwelt nahm. Auch der Fahrerin Abby wurde damit die komplette Sicht nach rechts genommen, weil der gigantische Pumpwanst das Fenster der Beifahrertür und den Seitenspiegel komplett verdeckte. Oben auf diesem Wanst lagen Sofias pendelnde Monsterbrüste auf die träge bei der Fahrt herumschwappten. Immer öfter klatschten sie gegen die enormen Fettkissen von Abbys Oberarmen. Fahrer und Beifahrer wuchsen beständig aufeinander zu, während Beweglichkeit und die Funktionen des Autos Tag für Tag eingeschränkter wurden.

Maya, deren einst nur leicht weicher Bauch nun eine Bergkette aus Speckrollen war, keuchte vor Anstrengung, während sie sich durch eine Tüte Pommes frites in Familiengröße arbeitete. Ihre Hüften waren so breit geworden, dass sie kaum noch auf den Sitz passte und ihre Arschbacken über die Ränder quollen. Allerdings war dies mehr oder weniger bei allen Fünf der Fall. Dennoch blieb sie entschlossen und ließ den Blick nicht von der Straße. Immer breiter wurde ihr Arsch und türmte sich an dem ihrer Sitznachbarin auf. Da diese hauptsächlich am Bauch ansetzte hatte Maya Glück mit ihrer Gesäß lastigen Fettverteilung. Dennoch war sie wie alle andern unbeweglich auf ihrem Sitz und konnte ihren gewaltigen, gebräunten, von Dellen überzogenen Hintern keinen Millimeter mehr in die eine oder andere Richtung bewegen. All das Fett ihrer unteren Hälfte fixierten sie dort, als hätte man sie in diesen Van hineingegossen. Dies stellte allerdings kein größeres Problem dar, zumindest nicht mehr als die individuellen Zunahmen aller anderen Insassinnen. Mayas linkes Armfett und ihre Schulter begannen langsam das Fenster zu überwuchern, egal wie weit sie sich auch zu der anderen Seite lehnte. Dazu wurde ihr Wanst immer stärker von dem Sitz vor ihr eingeklemmt, was das Atmen immer schwerer machte, ganz besonders wenn sie sich wieder bis zur Ohnmacht vollfraß. Im Gegensatz zu ihrer Nachbarin Ayo, konnte Maya ihren Bauch nicht zwischen ihre Schenkel in den Fußraum sacken lassen. Ihre Baumstammbeine waren so weit es ging gespreizt aber ihre Schenkelinnenseiten und die Fettwulste unter denen ihre Knie verschwunden waren, berührten sich immer noch. So blieb der fetten Latina nichts anderes übrig als ihren Bauch auf den Schenkeln liegen zu lassen. Immerhin hatte sie damit eine hübsche Ablage für all die Pizza und das übrige Essen, welche jeden Tag etwas breiter wurde.

Ayo, die Planerin, war zur gefräßigen Strategin geworden. Ihr Verstand, einst messerscharf, war jetzt benebelt von der durch das Essen verursachten Lethargie. Sie gab von hinten die Essensbestellungen auf, ihre geschwollenen Finger tippten auf einem Telefon herum, das in ihren Händen wie ein Spielzeug aussah. Ihr Bauch war so groß geworden, dass sie ihre Zehen nicht mehr sehen konnte, eine Tatsache, die sie sowohl erschreckend als auch seltsam befriedigend fand. Tatsächlich konnte sie rein Garnichts mehr vor sich sehen außer einem Ozean von Bauchfett. Ihr Arsch war groß, natürlich. Ihre Schenkel waren massig und irgendwo unter ihrer Bauchschürze vorhanden, na klar. Arme und Titten waren extrem fleischig, wabbelig und hängend, wie bei den übrigen Damen. Aber der Wanst der Asiatin war einfach unbeschreiblich, ein Monument aus Fett. Ohne Zweifel war Ayo in diesem Aspekt führend und ihr Bauch quoll in alle Richtungen und das Fett schien sich immer neue Wege zu suchen und in jede freie Ritze des Vans zu kriechen. Ayos Fußraum war komplett voll mit ihrer gigantischen Wampe. Wie expandierender, blasser Schaumstoff wogten die Ausläufer des ungeheuren Fettwanstes über alles, was sich bei der mittleren Sitzreihe des Vans befand und nicht bereits durch Mayas Hüft- oder Arschfett beansprucht worden war. Das Einzige worauf sich der kluge Verstand der Asiatin nun noch konzentrierte war ebendieser Bauch und wie sie diesen Tag für Tag noch voller als zuvor stopfen konnte. Bei jeder Mahlzeit pumpte sie sich ihren Hängebauch zu seiner maximalen Größe auf, bis die Asiatin Platzangst bekam und kaum noch atmen konnte. Im Gegensatz zu Maya konnte sie ihre Fettschürze bis zum Boden ihres Fußraums hängen lassen, um wenigstens etwas Platz zu haben. Der unterste Ausläufer ihres Bauches begann schon langsam unter den Sitz von Sofia zu wachsen und würde irgendwann auf deren ebenso anschwellendes Wadenfett stoßen.

Stacy, diejenige, die alles ins Rollen gebracht hatte, saß auf der hinteren Reihe, ihre Wangen rot vor Anstrengung. Man musste natürlich sagen das Finch alles sowohl sprichwörtlich als auch buchstäblich ins Rollen gebracht hatte aber Stacys Ehrgeiz und Interesse an der Belohnung beim Abschluss des Experiments waren ein immenser Antrieb für alle Frauen gewesen. Irgendwie war die Einstellung der Blondine zu alledem ansteckend gewesen, vielleicht aber auch kein Wunder, als ehemalige Cheerleaderin. Umso verrückter war es natürlich das gerade die sexy, etwas eingebildete und auf ihr Äußeres so bedachte Stacy, die war die am härtesten daran arbeitete immer weiter zu verfetten. Mit den Tagen und Wochen der Reise, die vergingen hatten Finch und Monroe immer stärker vermutet das in der jungen Blondine immer schon ein starker Wunsch geschlummert hatte, eben nicht mehr den gesellschaftlichen Zwängen zu gehorchen, sondern einfach loszulassen und zu genießen. Genau dies waren die Ergebnisse, die bahnbrechenden Einblicke in die menschliche, genussorienteierte Psyche nach denen es Fatty Finch verlangte. Er und sein Team hatten immer auf Ayo getippt, wenn es um die Stärke der Gewichtszunahme ging, immerhin hatte sie bereits als dickste in das Experiment gestartet und hatte in dem psychologischen Profil gewisse Fresssüchtige Tendenzen gezeigt. Stacys stellte aber alles in den Schatten, was Finch sich in Sachen Zunahme erhofft hatte. Ihr Bauch war so aufgebläht, dass er zu einer Tischplatte für ihre Festessen geworden war. Das war im Grunde nichts Besonderes, da alle Frauen inzwischen so aßen aber der Bauch der Blondine machte schon dem von Ayo Konkurrenz und das, obwohl die ehemalige Cheerleaderin auch in allen anderen Bereichen die fetteste war. Ihre Beine, dick und schwer, ließen sich kaum noch am Knie beugen, obwohl der wenige Platz im Van dafür ohnehin nicht mehr ausreichte. Gewaltige, fettbehangene Baumstämme. Stacys Hüften reichten von dem einen Ende der Rückbank, welche sie nun mehr als ausfüllte, zum anderen. An beiden Seiten begannen diese riesigen Kissen, auf denen sich die Rollen von unter ihren Achseln stapelten, an den Türen bis hoch zu den Fensterscheiben zu wachsen. Der Druck dieser Fettmassen bog, wie an etlichen anderen Stellen auch, bereits die Verkleidung des Fahrzeugs. In der Mitte erstreckte sich Stacys ungeheurer Fettwanst bis zu den Sitzen von Maya und Ayo. Eine Wulst aus hellem, wabbeligen, mit Dellen und Dehnstreifen völlig überzogenem Speck quoll zwischen dem Schlitz der beiden Sitze hindurch und begann bereits auf das kollidierende Hüftfett der Damen der mittleren Sitzbank zu quellen. Die Titten der Blondine, einst feste, hübsche C-Körbchen, mit dem sie den Football und Baseball Stars der Uni oft den Kopf verdreht hatte, waren zu geschwollenen, wabbelnden Säcken geworden. Jede Brust doppelt so groß und fett wie ein Kuheuter, hingen sie träge über den Ozean aus Gelee vor ihr, welcher Stacys Ablage für Essen, Snacks und Geräte zum Zocken und Videos schauen darstellte. Dennoch war sie die immer erste, die vorschlug, einen Nachtisch zu bestellen, und ihr lief das Wasser im Mund zusammen bei dem Gedanken an mehr süßes, klebriges Essen. Sie nahm den kompletten hinteren Bereich des Vans alleine ein. Die einstige, schlanke Cheerleaderin war zu dem am stärksten und schnellsten aufquellenden Blob von allen geworden. Eine einzige Ansammlung riesiger, wackelnder Fettkissen mit einem blonden Haarschopf in der Mitte. Bei weitem überflügelte sie das ungefähre Durschnittsgewicht von 250kg das die anderen Frauen hatten. Unfassbare 322kg zeigte die in die Rückbank integrierte Waage bereits bei dem blonden Koloss.

Sie alle waren so groß und schwer geworden, dass allein das Essen zu einer akrobatischen Meisterleistung wurde. Ihre Arme, jetzt dick und prall, mussten sich durch das Labyrinth aus Fett navigieren, das sie vom Essen trennte. Jeder Bissen war ein Sieg, ein Beweis für ihr Engagement für das Experiment. Sie hatten die reine Völlerei überwunden und waren in ein Reich des noch extremeren Überflusses eingetreten.

Und doch herrschte inmitten des Chaos und des Lärms ihres Schlemmens eine seltsame Harmonie. Ihre einst gesunden und teilweise athletischen aber doch meist immerhin normal gebauten Körper, waren zu Konsumwerkzeugen geworden, jeder einzelne eine Symphonie aus gedehnter Haut und stöhnenden Knochen. Sie waren eine einzige, aufgeblähte Einheit, verbunden durch ihre gemeinsame Besessenheit.

Der Van war zu ihrer Welt geworden, einem Universum aus Fast Food und Dehnungsstreifen. Sie hatten jede Herausforderung gemeistert, die sich ihnen in den Weg stellte, und jedes Hindernis in einen Grund verwandelt, noch mehr zu essen. Sie waren zu einem echten Spektakel geworden, besonders für verrückte Genies wie Fatty Finch.

Ihre einst gesunden Körper waren zu Instrumenten des Stopfens und Wachsens geworden.

Ihre Hüften waren so breit geworden, dass sie nicht mehr nebeneinandersitzen konnten, ohne sich zu berühren. Mehr noch wucherten sie schon an dutzenden Stellen mit etlichen Kilos an Speck mit unzähligen Fettrollen übereinander. Alle bedeckten sich langsam immer mehr und mehr mit Fett der jeweils andern, außer vielleicht Stacy welche den hinteren Bereich des Vans ganz alleine immer weiter füllte und das Heck des Vans bei manchen Bodenwellen bereits auf dem Asphalt schrammen ließ. Die Sitze waren so weit wie möglich auseinandergerückt, aber das reichte nie aus. Ihre Schenkel und Hintern pressten sich zusammen und bildeten eine warme, klebrige Fleischbarrikade. Es war sowohl eine Quelle des Unbehagens als auch ein seltsames Gefühl der Sicherheit, eine Erinnerung daran, dass sie das gemeinsam durchmachten.

Ihre Brüste waren so groß geworden, dass sie sie mit Kissen und Sicherheitsgurten stützen mussten. Jede Frau hatte ihre eigene Technik entwickelt, um Essen in ihre sich ständig ausdehnenden Mägen zu stopfen, ohne die wackeligen Türme aus fettgetränkten Leckereien auf ihren Schößen, Bäuchen oder Titten umzustoßen. Der Geruch von Essen war zu einem Trost geworden, zu einem ständigen Begleiter, der sie in ein durch Essen verursachtes Koma wiegte.

Die eingebauten Vorrichtungen waren ein Geniestreich, eine Möglichkeit, ihr abgeschiedenes Leben ohne die Unannehmlichkeit, ihre Sitze verlassen zu müssen, aufrechtzuerhalten. Die Schläuche, die einst kalt und fremd waren, waren zu Erweiterungen ihres eigenen Körpers geworden, zu einem notwendigen Bestandteil ihrer täglichen Routine. Sie benutzten sie ohne Scham, das Zischen des Sogs, welcher ihre Ausscheidungen aufnahm, war eine beruhigende Begleitmusik zu ihrem Schlemmen. Es war eine seltsame Art von Freiheit, diese Fähigkeit, sich zu erleichtern, ohne sich zu bewegen, sich ausschließlich auf den Akt des Essens und des Wachstums zu konzentrieren.

Ihre Arme, einst schlank und durchtrainiert, waren dick geworden vor Fett, jeder Bizeps ein Zeugnis ihrer Hingabe an die Völlerei. Sie schwangen Gabeln und Messer wie Waffen und schnitten mit überraschender Geschicklichkeit Pizzen und Sandwiches auf. Wobei dies schon meist der Vergangenheit angehörte. Ein ziemlich poetisches Bild, mit Sicherheit aber im Grunde waren alle fünf Damen schon lange dazu übergegangen mit den Fingern zu Essen und sich dabei völlig ungeniert vollzusauen. Danach konnte man sich immer noch mit den eingebauten Miniduschen reinigen. Alles im Van war wasserfest nachgerüstet worden. Das Abtrocknen der Fettmassen der jeweils anderen war ihnen schon lange nicht mehr peinlich, im Gegenteil.

Ihre Mägen waren fast zu jeder freien Minute gedehnt und prall, jeder einzelne ein Monument für die schiere Menge an Essen, die sie zu sich genommen hatten. Sie waren so geschickt darin geworden, sich vollzustopfen, dass es keine Überraschung war, als eine von ihnen es schaffte, noch einen Bissen mehr hineinzuquetschen als bei der Mahlzeit zuvor. Ein Akt der sich täglich bei jeder der fünf Fetten wiederholte. Es ging immer noch etwas mehr als jede von ihnen glaubte. Ihre Bäuche drückten gegen das Lenkrad, das Armaturenbrett, die Türen, das Fett ihrer Mitfahrerinnen, einfach gegen alles. Eine ständige Erinnerung an ihr Ziel.

Die Federung des Vans ächzte bei jedem Schlagloch, der Motor jaulte unter dem Gewicht ihrer gemeinsamen Masse, wenn er den Wagen eine Anhöhe emporquälen musste. Doch sie blieben unbeirrt, den Blick auf das Ziel gerichtet: die Westküste und das Ende ihrer Reise. Die Welt draußen verschwamm, die Scheiben beschlugen von der Kondensation ihres Atems und der Hitze ihrer gewaltigen Körper.

Ihre Gedanken waren nach innen gekehrt, eine Kakophonie zwischen Zweifel und Entschlossenheit. Sie wussten, dass sie sich am Ende der Straße den Konsequenzen ihrer Handlungen stellen mussten. Aber im Moment zählte nur das Essen vor ihnen, der nächste Bissen, die nächste Staatsgrenze, die sie überqueren mussten. Sie waren die gemästeten Königinnen der Landstraße, und ihre Herrschaft war noch lange nicht vorbei.

Das Wiegen war zu einem täglichen Ritual geworden, da es im Grunde ohnehin automatisch geschah, eine schöne Erinnerung an ihren Fortschritt. Ein weitere Einfall für den Fatty Finch einen Orden verdient hatte. In jeden Sitz des Vans Schwergewichtswaagen zu integrieren war eine der ersten Nachrüstungen gewesen. Sie sahen zu, wie die Ziffern an 300 Kilogramm vorbeizogen, jede einzelne ein Sieg und ein Fluch. Während Stacy bereits an den 400kg kratzte, taten die anderen ihr Möglichstes, um so schnell es nur ging mit der schwersten und bei weitem fettesten im Van gleichzuziehen. Vermutlich reine Ansichtssache und von der Einstellung jeder der fünf Fettberge abhängig, ob es nun gut oder schlecht war, so viel zu wiegen. Aber was es auch immer war das die Fünf antrieb sie waren immer ehrgeiziger darin fetter und fetter zu werden. Ob sie nun mögliche Konsequenzen vor Augen hatten oder nicht, oder ob sie ihre anschwellenden Körper so mochten oder nicht, sie wollten einfach immer mehr. Fresssucht vom Allerfeinsten, ohne irgendeinen tieferen Grund, außer den Magen so schnell und stark zu füllen wie nur möglich. Ein Traum für Finch, welcher exakt diese psychologische Situation für die fünf jungen Frauen hatte schaffen wollen.

Der Van, einst eine Bastion der Freiheit, war zu einem selbst geschaffenen Gefängnis geworden. Die Fenster, einst eine Quelle von Licht und Luft, waren nun Barrieren, gegen die ihre aufgeblähten Bäuche, Arme und Titten drückten, das Glas durch den Druck ihres Fettes bereits verzerrt. Von Finch bestelltes Spezailglas mit einem Kunststoffanteil und Sicherheitsfolie zwischen den einzelnen Lagen. Biegen? Ja. Brechen? Nein.

Sie konnten kaum den Kopf drehen, ihre Hälse dick mit Schichten von wabbelndem Fleisch behangen. Dennoch fanden sie einen perversen Trost in der Enge ihres metallenen Käfigs, die Luft dick vom Geruch von Fett und Schweiß.

Ihr einst lebhaftes Geplänkel hatte sich in undeutliches Sprechen und schweres Atmen verwandelt, unterbrochen von gelegentlichem Stöhnen vor Vergnügen oder Schmerz, während sie ihre nächste Mahlzeit zu sich nahmen. Sie waren zu Fleischklumpen geworden, ihre Persönlichkeiten waren dem unerbittlichen Bedürfnis nach Essen und Wachstum untergeordnet.

Ihre Welt war auf die Größe ihrer Sitze geschrumpft, der Horizont ihrer Sicht war gefüllt mit dem gedehnten Stoff ihrer Kleidung und der endlosen Weite ihrer Mägen. Sie waren nicht länger fünf Individuen, sondern eine einzige, aufgeblähte Masse, ein Zeugnis der Macht ihres kollektiven Appetits. Der einst geräumige Van war jetzt ein enger Ort, ihre prallen Formen ließen kaum Platz zum Bewegen.

Ihre Körper waren so fett und voluminös geworden, dass sie den Boden nicht mehr sehen konnten, ihre Beine verloren in einem Meer von Zellulite. Sie mussten aufpassen, dass sie ihr Essen nicht zerdrückten, wenn sie sich auf ihren Sitzen bewegten, denn die geringste Bewegung sandte Wellen durch ihre Körper und brachten alles zum Wabbeln. Das Atmen war eine Qual, ihre Lungen kämpften gegen die sich ständig ausdehnende Fettdecke um Platz.

Aber sie waren zu weit gegangen, um umzukehren. Sie waren zu Berühmtheiten der Straße geworden, ihre Reise eine verdrehte Inspiration für diejenigen, die sie aus der Ferne beobachteten. Die Außenwelt war eine ferne Erinnerung, ersetzt durch die warme Umarmung des Innenraums des Vans und den beruhigenden Duft von Fast Food. Sie waren die Königinnen des Exzesses, und ihre Herrschaft hatte gerade erst begonnen, zumindest wenn es nach Finch ging und den Veränderungen, die er zusammen mit Monroe und Rose der Welt bescheren wollte.

Ihre Haut spannte bis zum Äußersten, schimmerte vor Schweiß und Fett, jede Falte und jeder Dehnstreifen eine Landkarte ihrer Reise. Die fünf fetten Blobs hatten die einfache Gewichtszunahme überwunden und waren zu etwas Größerem geworden, zu etwas Monströsem, aber seltsam Schönem. Ihr Appetit war so unersättlich geworden, dass sie ständig gefüttert werden mussten, ein endloser Kreislauf des Konsums, der ihre anschwellenden Körper anheizte.

Es war aber gut, dass sich die Reise ihrem Ziel näherte. Selbst wenn sich alle Damen, zu Finchs Begeisterung, noch zehnmal so fett wie jetzt fressen würden, der Aspekt des Entzugs von Mobilität, Hygiene und das Zusammenleben auf engstem Raum, musste langsam ein Ende finden. Der Van war eine wundervolle Idee gewesen, aber gelangte langsam, aber sicher an seine Physischen Grenzen. Abbys Beine waren so fett geworden das sie die Pedale praktisch nicht mehr bedienen konnte und auch an das Lenkrad kam sie beinahe nicht mehr heran. Zwar konnte sie noch die Knöpfe mit den aufgequollenen Fingern drücken aber zu allen Seiten wogte ihre unfassbarer Wanst an dem Rad vorbei. Das Ding war quasi unter ihrem Bauch begraben und ließ sich beinahe nicht mehr drehen. Dazu konnte Abby fast nichts mehr erkennen, da Bauch und Brüste ihre Sicht versperrten. Neben ihr, bei Sofia war es noch schlimmer. Die komplette Scheibe war auf dieser Seite mit Bauchmasse versperrt. Dazu wucherte die Wampe bereits hinüber zur Fahrerin um ihr auch noch die letzte Sicht über ihre eigenen, voluminösen Fettbrüste zu versperren. Sofia da Luga war praktisch unter ihrem eigenen Wanst begraben, welcher sich in alle erdenklichen Richtungen erstreckte. Auf der mittleren Bank sah es nicht viel anders aus. Das Fett der Blobs namens Maya und Ayo türmte sich aneinander auf, schwappte über alle Oberflächen, Bildschirme und Armaturen und verdeckte bereits komplett ihre Sicht nach draußen. Es wurde damit auch immer schwerer durch die Fenster oder Klappen in der Außenwand neues Essen in den Wagen zu bekommen. Immer häufiger benutzten die Fünf die Feedingschläuche welche sie bequem im Mund behalten konnten und nicht einmal ihre fast unbeweglichen, mit Fett eingehüllten Arme oder Finger bemühen mussten.

Ihre Augen, die einst vor Aufregung strahlten, waren durch die Last ihrer Taten trübe geworden. Dennoch war da noch ein Funke, ein Flackern der Freundschaft, mit der alles begonnen hatte. Sie wussten, dass sie das gemeinsam durchstehen mussten, dass niemand verstehen konnte, was aus ihnen geworden war, außer den vier anderen Frauen, die ihr Schicksal teilten. Sie waren durch mehr als nur die Sicherheitsgurte des Vans verbunden; sie waren durch die unsichtbaren Ketten ihrer gemeinsamen Besessenheit verbunden.

Als sie den letzten Hügel erklommen, breitete sich das Meer vor ihnen aus, weit und blau. Die kühle Brise küsste ihre verschwitzten Gesichter und brachte den Duft von Salz und Freiheit mit sich. Aber der Anblick weckte keine Freude, sondern nur eine tiefe, nagende Angst. Denn sie wussten, dass ihre Reise zu Ende sein würde, sobald sie das Ufer erreichten. Der Van, ihr Zufluchtsort, ihr Gefängnis, würde sie nicht länger vor der harten Realität dessen schützen, was sie sich selbst angetan hatten.

Der Motor stotterte ein letztes Mal, bevor er starb, und der Van kam sanft zum Stehen. Der Vereinbarte Treffpunkt war quietschend, stotternd, wackelnd erreicht worden. Die Stille danach war ohrenbetäubend und wurde nur durch das Geräusch ihres schweren Atmens und das ferne Krachen der Wellen unterbrochen. Sie sahen einander an. Was aber praktisch nicht mehr viel bedeutete, immerhin war fast der ganze Van von unterschiedlich gefärbten, mit Dehnstreifen übersäten Fettmassen gefüllt. Man konnte fast nicht mehr die geschwollenen Gesichter der jeweils anderen in diesem Meer aus Speck ausmachen. In ihren Augen stand die unausgesprochene Frage: Was nun? Dann brach mit einem donnernden Paukenschlag eine der Achsen des Vans unter dem Gewicht der fünf unfassbar verfetteten, unbeweglichen, weiblichen Blobs, in der Mitte durch.

Ihre Körper waren so eng miteinander verschlungen, dass es fast unmöglich war, sich zu bewegen. Sie saßen da, die Sitze des Vans ächzten unter ihrem gemeinsamen Gewicht, und überlegten, was sie als Nächstes tun sollten. Die Welt draußen wartete auf sie, eine Welt, die ihre Verwandlung mit einer Mischung aus Faszination und Entsetzen beobachtet hatte. Eine Welt, für die keine der fünf Frauen noch geschaffen waren, mit Bäuchen, die bis zum Boden sacken würde, wenn sei noch würden stehen können.

Sie hatten die Grenzen des Möglichen verschoben und dabei etwas Tiefgreifendes entdeckt. Der menschliche Geist kann sich anpassen und gedeihen, wenn er mit Widrigkeiten konfrontiert wird. Selbst als sie dort saßen, gefangen in ihrem eigenen Überfluss, wussten sie, dass sie etwas Großes erreicht hatten. Sie waren mehr als nur fünf junge Frauen auf einem Roadtrip geworden. Sie waren ein lebendiges, atmendes, fettes Meisterwerk. Ihre Körper hatten in diesem Experiment bewiesen wie viel Fett die Statur einer jungen Frau aufnehmen konnte, mit wie viel Nahrung ein bereits gedehnter Wanst noch fassen konnte. Man hatte gesehen was für Hürden in Sachen Mobilität, Zusammenleben und Hygiene überwunden werden konnten, wenn die unstillbare Sucht nach Essen alles andere verdrängte.

Epilog

Es war ein Akt, den viele Schaulustige mit ihren Smartphones beobachtet hatten. Die fünf überfließenden Schwergewichte aus ihrem lädierten, verbogenen Gefährt herauszuschneiden. Rettungskräfte und Techniker hatten von Finch bereits im Vorfeld ausreichend Informationen zu der Situation seiner Testpersonen erhalten, darum lief alles relativ geordnet und reibungslos ab. Nichtsdestotrotz war es ein groteskes Schauspiel, als sie all die befreiten Fettmassen, wie aufgehender Teig ausgebreitet hatte, als die Metallverkleidung des Transporters aufgeschnitten wurde. Zum Glück ging alles ohne Verletzungen oder andere Unglücke ab. Jede der fünf weiblichen Fettberge wurde von 15 Helfern auf einer riesigen Rettungsdecke zu einem eigenen Wagen mit Ladefläche gebracht. Pfleger fütterten die unersättlichen Damen dabei konstant mit Pizza, Burgern und allem anderen, nachdem sie auf ihrer sechsmonatigen Fahrt süchtig geworden waren. Finch, Monroe und Rose verfolgten das Spektakel mit Staunen und Begeisterung.

Nachdem die fünf menschlichen Wale verladen worden waren, fuhren sie in einer Kolonne einige Kilometer weiter in ein von Fatty Finch eingerichteten und von Dr. Rose Pharmakonzern betriebenen und bezahlten Komplex, in welchem für die Probandinnen weiter gesorgt würde. Das sie jemals in ihr altes Leben und zu ihren alten Formen zurückkehren würden, war ausgeschlossen. Eine Tatsache die keine der Frauen zu Beginn akzeptier hätte, aber nun zu einer unabänderlichen Tatsache geworden war, so wie Finch es geplant hatte.

Einige Wochen später…

„Ich kann nicht glauben, dass schon Dienstag ist.“, stöhnte Maya, deren Stimme vom Speck ihrer vielen Kinne und dicken Backen gedämpft wurde. Die Tage in dieser modernen, sauberen Einrichtung verschwammen ineinander, vor allem wenn man bedachte, was die fünf Testsubjekte von Fatty Finchs jüngstem Geniestreich den ganzen Tag über taten. Im Grunde nur eines: Essen.

„Es ist ja nicht so, als hättest du irgendwelche Pläne, die du verpassen müsstest.“, neckte Stacy sie und ihr Kichern hallte durch den kleinen, weiß getünchten Raum, den sie sich teilten. Die ehemalige Cheerleaderin war nach wie vor an der Spitze was ihre Gewichte und Ausmaße anging. Allerdings besaß sie genetisch bedingt eine etwas dezentere Fettverteilung in ihrem Gesicht, sodass sie noch deutlicher und leichter sprechen konnte als die anderen.

Sofia, die auf dem Bett, neben dem von Maya lag, rollte mit den Augen.

„Ja, weil wir hier alle ein tolles Leben führen.“

Momente oder Aussagen wie diese, welche ihr aktuelles Dasein in Frage stellten, kamen nicht mehr oft vor. Sie wurden erzeugt durch Erinnerungen an ihr altes Leben, in dem sie herumgelaufen waren, vielleicht sogar sportlich gewesen waren, und alles getan hatten, was für Frauen ihres Alters normal war. Diese Zweifel wurden aber Tag für Tag unter größeren Mengen aus Essen begraben und zum Schweigen gebracht durch das warme, erfüllende Gefühl eines bis zum Äußersten gedehnten Wanstes.

Die fünf jungen Frauen lagen in ihren Betten, jede ein Berg aus weichem, wabbeligem Fleisch, der ihren Raum auf den Matratzen vollständig ausfüllte. Nicht mehr lange und der eigentliche Raum würde zu eng für die fünf gewaltigen Damen werden, wenn ihre Fettsäcke und Rollen von den Betten hinunter und den Wänden entgegen wuchern würden. Stacys Ozean von einem Hängebauch hatte bereits den Weg über die Kante der Matratze und auf den Boden herab gefunden und wurde jeden Tag größer. Aber alle Fünf waren auf bestem Weg aus allem, was es gab, herauszuwachsen, selbst Räumen und irgendwann wohl sogar Gebäuden. Ihre Arme und Beine waren unter den riesigen Hügeln ihrer Körper kaum zu erkennen. Die Brüste groß wie Wasserbälle. Ärsche die von den Seiten des Bettes hingen und Oberschenkel mit den Durchmessern von Mammutbäumen. Sie waren seit dem Experiment wirklich befreundet und nun verband sie die gemeinsame Liebe zum Essen und das Streben nach etwas Extremerem als der durchschnittlichen Ernährung, dem durchschnittlichen Körper. Oben erwähnte Zweifel waren nur kurze Reflexe aus ihrer Vergangenheit, welche diese Entwicklung und die Lust nach Fett nicht aufhalten konnten.

Ayo, die hübsche Asiatin in der Ecke des Raums, stieß einen zufriedenen Seufzer aus.

„Ich bin einfach nur froh, so tolle Mitbewohnerinnen zu haben.“

„Und so viel Platz zum Leben.“, fügte die blonde Abby mit einem Grinsen hinzu.

„Und genug Essen, um uns überhaupt noch satt zu bekommen.“, sagte Stacy, und war verdammt froh darüber. Sich in ihrem Zustand noch Gedanken über die nächste Füllung machen zu müssen, so unbeweglich wie sie alle waren, wäre der reine Horror gewesen.

Das Zimmer war in der Tat geräumig, aber nicht nach traditionellen Maßstäben. Es handelte sich um eine Art von Krankenstation, die auf ihre besonderen Umstände zugeschnitten war. Die Betten waren maßgefertigt, um ihr enormes Gewicht zu tragen, das aufgrund des Experiments, für das sie sich gemeldet hatten, auf über 600 Kilogramm pro Person angestiegen war. In Stacys Fall waren es bereits knapp 700kg. Eine Reihe von Schläuchen überzog den Boden und führte zu Maschinen, die leise im Hintergrund summten und sie sauber hielten und dafür sorgten, dass ihre Körper angesichts ihrer Größe so normal wie möglich funktionierten. Jede Ausscheidung wurde weggesaugt und nach Bedarf konnten die Geräte, welche unter den unermesslich dicken Fettschürzen sogar ihre Kitzler so stimulieren, dass die Fünf noch Orgasmen erleben konnten, wenn sie etwas Abwechslung beim Essen brauchten.

Die Tür öffnete sich mit einem leisen Zischen und eine Krankenschwester in blauer OP-Kleidung kam herein und schob einen Wagen vor sich, der mit Essen für eine ganze Woche beladen war. „Frühstückszeit, meine Damen!“, rief sie glücklich, wobei ihre Fröhlichkeit die Monotonie ihrer Aufgabe Lügen strafte.

Die Augen der Fünf leuchteten bei diesem Anblick. Trotz ihrer Unbeweglichkeit war ihr Appetit mit jeder Woche größer geworden. Sie konnten gar nicht genug von dem endlosen Festmahl bekommen, das ihnen dank der Forschungseinrichtung, die sie aufgenommen hatte, geliefert wurde. Es war eine seltsame Existenz, aber sie hatten sich daran gewöhnt – und auf eine verdrehte Art genossen sie die Aufmerksamkeit und Fürsorge, die mit ihrem Zustand einhergingen. Das Gefängnis des Vans hatte sie Immobilität lieben gelehrt, langsam über Monate der Fahrt, und nun konnten sie nicht mehr anders Leben. Eine Psychische Umerziehung, eine Konditionierung welche Finch beabsichtigt hatte mit diesem Experiment hervorrufen zu können. Aber selbst seine kühnsten Erwartungen waren übertroffen worden.

Die Krankenschwester begann, Schläuche an ihren Mündern anzubringen, die gummiartigen Düsen glitten leicht hinein. Sie zwinkerte ihnen zu, als sie den Nährstofffluss startete. „Guten Appetit!“

Sie nickten im Einklang, ihre Wangen waren bereits von den ersten Schlucken der Nahrung angeschwollen. Sie waren süchtig, nicht nur nach dem Essen, sondern auch nach dem Medikament, das es ihnen ermöglichte, sich ohne die Last von Gesundheitsproblemen zu verwöhnen, die jeden anderen plagen würden. Es war ein seltsames Leben, aber es gehörte ihnen, und sie schwelgten in dem Gefühl der Fülle, das sie überkam.

Im Laufe des Tages und aller weiterer Tage und Wochen und schließlich Monate, füllte sich der Raum mit den Geräuschen der Verdauung und leisen, zufriedenen Seufzern. Zeit verschwamm für die Fünf ohne Anhaltspunkte was gerade geschah. Sie lebten von einer Füllung zur nächsten. Sie schauten Filme und sprachen über ihre Lieblingsspeisen, ihre Gespräche bildeten eine sanfte Kulisse für das rhythmische Zischen der Maschinen, die unter ihnen und neben ihnen ihre Arbeit verrichteten. Das Gewicht ihrer Situation lastete nie schwer auf ihren Gedanken – sie waren zu sehr damit beschäftigt, die süße Symphonie der Aromen zu genießen, die ihren Mund füllte, und das warme, beruhigende Gefühl, umsorgt zu werden.

Ein besonderes Erlebnis für die Fünf verfetteten Blobs war es, als sich ihre scheinbar endlos ausdehnenden Bäuche schließlich berührten. Sie alle waren in der Zeit, die sie in dieser Einrichtung verbracht hatte, so unglaublich stark gewachsen, das selbst Finch und Dr. Rose den Ergebnissen, die ihnen Wagen und Sensoren gaben, kaum glauben konnten. Spätestens als die Wänste, welche nur noch schwabbeligen, mit Dehnstreifen überzogenen, Ozeanen aus Fett in verschiedenen Hauttönen glichen, sich berührten, war allen klar, was für monströse Fressmaschinen in dem Raum Tag für Tag weiter anschwollen. Wie fleischige Decken entfernten sich diese Bäuche von den fast schon kugelförmigen, in endlosen Lagen aus Fett eingehüllten Körpern der Frauen und ergossen sich über Matratze und Boden. Die äußersten Ausläufer dieser Fettsäcke pressten sich schließlich in der Mitte des Raumes zusammen.

„Jetzt berühren wir uns ja doch nochmal.“, sagte Stacy Conroy unter Keuchen und Schnaufen, in einem der seltenen Momente, in denen sie einmal nicht an ihrem Feedingschlauch saugte. Sie genoss das Kitzeln der anderen an ihrem Fett. Tatsächlich verdrängte die Masse ihres Bauches, die der anderen etwas und begann bereits leicht über den Speck der übrigen Frauen hinweg zu schwappen.

„Ist fast wie…“, begann Abby und rülpste dann einmal ausgiebig, sodass ihr Dreifachkinn und das Fett ihres Gesichts nur so zitterten. „Händchen halten.“, fügte sie dann hinzu und kicherte.

„Stimmt eigentlich.“, sagte Ayo und versuchte sich zu bewegen, um die Massen ihres gigantischen Körpers zum Wackeln zu bringen, was ihr praktisch schon nicht mehr möglich war. Dennoch schaffte sie es das die anderen Frauen die Bewegungen an ihren gemästeten Wampen spürten. Alle lachten, was ebenfalls nicht mehr so einfach war, angesichts des ganzen Fettes in ihren Gesichtern, an ihren Hälsen oder Titten groß wie Wasserbälle, welche auf ihren Brustkörben lasteten. Sie waren glücklich sich zu spüren, ihre Wärme und Weichheit austauschen zu können, wenn sie doch sonst jegliche Mobilität aufgegeben hatten. Eine Sicherheit und Geborgenheit, die sie sich einander spendeten.

Eine Weile, nachdem sie mit ihren expandierenden Speckmassen aneinandergestoßen waren und sich ihre Bäuche im Zentrum des Raumes bereits aneinander auftürmten, bemerkten die Fünf etwas Neues, faszinierendes. Tatsächlich war es so, dass ihr ganzes Fett so unfassbar weich und wabbelig war, dass sich die Vibrationen der Geräte an ihren von etlichen hundert Kilos begrabenen Schößen, bis in die äußersten Ausläufer ihrer Bäuche fortsetzten. Jede von ihnen spürte ganz eindeutig, wenn wieder einmal die Vibratoren eingeschaltet wurden und unter den gewaltigen Fettdecken ihr Werk taten. Tatsächlich stimulierten sich die fünf Frauen damit erst ungewollt und danach absichtlich gegenseitig. Wenn sie zuerst die Vibrationen der Geräte und danach das träge Wogen und Wabbeln verspürten. Letzteres war alles an Bewegung, dass die mit Fett umhüllten Blobs noch an Bewegung bewerkstelligen konnten, wenn sie ein markerschütternder Orgasmus überrollte. Sie alle waren zu einer Art sexuellen Einheit geworden. Ein einziger atmender Fettberg voller unstillbarer Lust der sich selbst durch seine eigene Gier und Erregung immer wieder selbst aufgeilte. Sie teilten das Gefühl der Stimulation, sie teilten die Reaktionen ihrer Körper auf die Höhepunkte und sie teilten die Orgasmen welche sie neben dem endlosen Vollstopfen, als einziges noch befriedigen konnten.

Und so verging die Zeit und das Fett wuchs und wuchs…

Ihre Sprache wurde langsamer, die Anstrengung, Wörter zu formen, geriet in Vergessenheit, da ihre Münder weiterhin mit den Ernährungssonden beschäftigt waren. Sie verständigten sich durch Nicken, Lächeln und gelegentliche gedämpfte Laute der Zufriedenheit. Die Last wurde immer größer und mit ihr wurden ihre Körper runder und unbeweglicher. Aber war es eine Last? Es war eine seltsame Art von Freiheit, diese unentrinnbare Umarmung von Nahrung und Fleisch. Jeder der dies gehört hätte, hätte den Kopf geschüttelt. Nicht allein wegen dem grotesken Anblick, sondern wegen der kruden Logik. Aber nur jemand der das erlebte, was die fünf fetten Frauen durchmachten, konnte es verstehen. Eingesperrt zu sein, in einem Van, einem Raum oder einfach in ihren fetten Körpern war das, was ihnen Freiheit gab. Es lag daran das sie jeder Sorge, jedem Gedanken, jeder Pflicht und Aufgabe entledigt worden waren. Die Fünf WAREN einfach nur, schwebten bewegungslos im Fett ihrer Körper wie auf einem ruhigen Gewässer und waren erfüllt vom steten Strom aus Köstlichkeit, der sie füllte.

Professor Finch besuchte sie regelmäßig und seine Augen hinter der dicken Brille leuchteten vor Aufregung. Er machte sich Notizen auf seinem Klemmbrett und sein Gesichtsausdruck war eine Mischung aus Faszination und Stolz. Er hatte noch nie erlebt, dass das Medikament so effektiv wirkte, und die Ergebnisse übertrafen seine kühnsten Hoffnungen. Was für eine Veränderung in Psyche und Sozialverhalten er hier bewirkt hatte, einfach unglaublich, von der schieren, biologischen Masse der Fleischberge einmal ganz abgesehen. Die fünf Frauen waren zu Aushängeschildern seiner Forschung geworden, lebende Beweise für die Macht der Wissenschaft und des menschlichen Appetits.

Eine nach der anderen verstummten sie, und die einzigen Geräusche im Raum waren das anhaltende Tropfen der Nahrung und das gleichmäßige Saugen der Schläuche, während sie immer mehr flüssiges Essen aufnahmen. Ihre Augen wurden glasig, und ihr Atem wurde tief und gleichmäßig. Sie hatten ein neues Niveau in ihrer Entwicklung erreicht, auf dem der Akt des Essens zu einer stillen, meditativen Erfahrung geworden war. Ihre Bäuche, die bereits bis an die Grenzen der menschlichen Anatomie gedehnt waren, wölbten sich noch weiter und drückten mit einem sanften, beharrlichen Druck gegen die Begrenzungen ihrer Betten, gegeneinander und schließlich auch gegen die Wände des Raums.

Die Krankenschwestern bewegten sich mit geübter Effizienz im Raum und sorgten dafür, dass die Schläuche an Ort und Stelle blieben und der Nahrungsfluss nicht unterbrochen wurde. Sie hatten sich an den Anblick der fünf Fleischklumpen gewöhnt, aber hin und wieder hielt eine inne, um über die schiere Größe ihrer Existenz zu staunen. Professor Finch beobachtete seine Probanden mit einem Gefühl der Ehrfurcht, während ihm die Auswirkungen seiner Arbeit durch den Kopf gingen. Dies war ein Durchbruch, eine Revolution im Verständnis der Wachstumsfähigkeit des menschlichen Körpers.

In den darauffolgenden Wochen wurden die fünf Freundinnen noch dicker, ihre Körper schwollen an wie überreife Früchte. Sie waren keine Individuen mehr, sondern eine einzige, ausufernde Masse zufriedener Menschlichkeit. Die Schläuche waren ein Teil von ihnen geworden, Verlängerungen ihrer Münder, die ihnen unaufhörlich Freude bereiteten. Sie waren lebende, atmende, essende Maschinen, und sie hatten sich nie lebendiger gefühlt. Sie taten nichts mehr, außer zu wachsen und doch war es erfüllender als ihre Leben vor dem Experiment und der verrückten, verfettenden Fahrt mit dem Van.

Professor Finch überwachte ihre Fortschritte mit großer Sorgfalt, passte gelegentlich ihre Ernährung an und sorgte dafür, dass sich ihre Körper ständig ausdehnten. Mit jedem Besuch wuchs seine Zufriedenheit, und seine Träume von Ruhm und einer Welt voller glücklicher, fetter Traumkörper rückten in greifbare Nähe.


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