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Das Monstergirl-Sättigungsprojekt 1

Das Monstergirl-Sättigungsprojekt

Das Angebot - Die Motivation

Die Sonne stand hoch, und der kleine Garten des Kurusu-Hauses summte im Chor der Zikaden. Im Wohnzimmer herrschte das übliche Chaos: Mia hatte die Couch mit ihrem Schweif blockiert, Papi lag kopfüber im Sessel und versuchte, eine Tüte Chips aufzufangen, die sie mit flatternden Flügeln hochgeworfen hatte. Suu glitt fröhlich über den Boden und saugte alles auf, was nach Flüssigkeit aussah, während Mero in der Badewanne thronte und träumerisch einem Melodram-Hörbuch lauschte.
Rachnera hing vermutlich wie so oft in ihrem großen netz auf dem Dachboden und strickte oder las, während Lala sich entweder in ihrem eigenen Raum aufhielt oder Dinge erledigte welche als sogenannte „Abgesandte des Todes“ ihre mysteriöse Pflicht waren.

Bei dem entspannten Treiben aller Bewohnerinnen wirkte an diesem Tag nur eine etwas fehl am Platz: Centorea. Die Zentaurin stand kerzengerade in der Ecke, Arme verschränkt, Blick streng nach unten, so als könnte sie sich selbst zur Ordnung rufen. Schwer spannten die enormen, weichen Brüste unter der weißen Bluse und quollen über die Unterarme der hübschen Zentaurin. Ihre langen, blonden Haare flossen herab auf ihren Pferderücken und ihre Ohren hingen etwas betrübt herab. Man hätte fast denken können, sie verbiete sich bewusst jeden Spaß und jede Zerstreuung, da sie es für unehrenhaft oder dergleichen hielt.

„Ich schwöre, diese… diese leichtfertigen Gewohnheiten verderben meinen Geist.“, murmelte sie und versuchte, Mias kicherndes Gekuschel mit Kimihito zu ignorieren. Dieser tat alles, um sich aus der Umklammerung des kräftigen Schwanzes der Lamia zu befreien und die Luft schien ihm zusehends knapp zu werden.

Der Mann des Hauses selbst – Cereas Meister – war wie immer freundlich, bemüht, jedem gleichzeitig gerecht zu werden. Er lachte, als Papi die Chips über den ganzen Teppich verteilte, tätschelte Mia beruhigend den Kopf, nachdem er sich schließlich aus ihrer Umklammerung hatte lösen können und erhob sich dann um Mero frischen Tee zu bringen.

Und Cerea stand da, das Herz schwer, das Gesicht gerötet, weil er sie nicht ein einziges Mal ansah. Sie wollte die einzige für ihn sein aber jede Verführung, jeder Flirt jede anzügliche Anspielung stand in Konflikt mit ihrem Streben nach Ehre und Würde. Außerdem war so viel verdammte Konkurrenz für sie in diesem Haus. Selbst nach all dieser Zeit in der die Monstergirls unter Kimihitos Obhut im Grunde alle Freunde geworden waren, die einander etwas bedeuteten, nagte doch Tag für Tag der Neid an der stolzen Zentaurin, weil sie ihren geliebten Meister mit anderen Frauen teilen musste.

Die Klingel der Haustür riss alle aus dem Alltag und vor allem Cerea auch aus ihren Gedanken.
Ein schwarzer Cadillac parkte in der Auffahrt, und Ms. Smith stand an der Tür. Sonnenbrille, Kaffeebecher und ein Lächeln, das so einladend wie berechnend war.

„Hallo, zusammen.“ , sagte sie beiläufig, „Ich hoffe, ich störe nicht beim… äh… Haushalt.“

„Ms. Smith?“ Kimihito runzelte die Stirn. „Warum sind Sie—?“

„Tatsächlich suche ich nur eine Person. Und du bist es ausnahmsweise nicht.“ Smiths Blick wanderte durch den Raum und blieb auf Cerea hängen. „Unsere edle Ritterin. Hättest du ein paar Minuten für ein Gespräch?“

Cerea versteifte sich so arg, dass es ihre großen Titten zum Wippen brachte. „Wenn es sich um ein weiteres… unzüchtiges Unterfangen handelt, wie das letzte Mal, als Ihr mich zu einem Fotoshooting für Zentauren-Bademode zwingen wolltet—“, begann sie und Röte stieg ihr in die hübschen, hellen Wangen, doch Smith unterbrach sie.

„Keine Sorge.“ Smith trat ins Wohnzimmer, ließ sich ohne Einladung in einen freien Sessel sinken. „Diesmal ist es etwas Seriöseres. Etwas, das die Welt verändern könnte.“ Alle Frauen und Kimihito blickten neugierig zu der Agentin, nur die Zentaurendame sah skeptisch aus.

„Worum geht es denn?“ fragte Cerea misstrauisch.

Smith schlürfte an ihrem Kaffee, dann legte sie ihre Brille ab. Sie räusperte sich und begann dann zu erklären: „Wir arbeiten an einem neuen Futtermittel. Ein Konzentrat, das speziell für Liminalspezies mit Huftier-Anatomie entwickelt wurde – Zentaurinnen, Minotauren, etc. Ziel ist es, Unterernährung in Regionen wie Afrika oder dem Nahen Osten zu bekämpfen. Weniger Essen, aber bessere Nährstoffaufnahme. Klingt gut, oder?“

„Ihr wollt mich… zu einer Versuchskuh machen?“ Cerea stampfte empört und aufgebracht mit einem Huf. Wieder wippten ihre großen Brüste auf und ab, was sie allerdings nicht bemerkte. Die blonde Zentaurin funkelte Smith an und die Röte ihrer Wangen breitete sich über das ganze Gesicht aus.

„Der richte Ausdruck wäre Versuchskaninchen und eigentlich in deinem Fall eher Versuchspferd statt einer Kuh, aber wir dürften weder das eine noch das andere sagen, um keiner Spezies auf die Füße zu treten. Eine Versuchsperson, aber im Grunde ja, korrekt.“ Korrigierte und bestätigte Smith seelenruhig.

„Wir brauchen jemanden, der stark genug ist, den Effekt auszuhalten. Die Formel sorgt dafür, dass dein Körper Nährstoffe fast vollständig verwertet. Trotzdem ist es nach allen Labortests als völlig ungefährlich eingestuft worden. Es kann höchstens etwas…belastend werden, das ist alles. Anfangs bedeutet das: du brauchst weniger Essen. Aber langfristig… kann der Hunger auch steigen. Und mit dem Hunger – dein Körper.“

„Das ist doch… gegen jede Ritterehre!“ rief Cerea, die Wangen erbost, der Kopf rot wie eine Tomate und mit heftig zuckenden Ohren. Ihr blonder Schweif wedelte ebenfalls aufgebracht hin und her.

„Ich werde mich nicht… mästen lassen wie ein Zuchttier!“

„Ach?“ Smith stand auf. „Von mästen war nie die Rede und das haben wir auch nicht vor. Wie viel du isst hinge immer noch von dir ab. Natürlich ist langfristig etwas Gewichtszuwachs wahrscheinlich, aber das wäre doch kein Weltuntergang.“ Sie ging verschwörerisch grinsend an Cerea vorbei und bedeutete ihr mit der Hand, ihr zu folgen.
„Wo du aber schon so etwas erwähnst, reden wir lieber unter vie Augen weiter.“

Missmutig und widerwillig begann Centorea hinter der Agentin herzutrotten. Beide Frauen gingen in das Zimmer der Zentaurin und Smith schloss die Tür hinter beiden. Dann nahm sie ein Smartphone aus ihrer Tasche und tippte darauf herum.

„was soll…?“, fing Cerea an aber die Agentin hielt ihr sofort das Handy unter die Nase. Cereas Augen wurden groß und ihr Gesicht noch roter und heißer, falls das überhaupt möglich war.

Es waren unzählige Bilder und Videos, alle mit…recht speziellem, eindeutigen Inhalt.

„W… was ist das?“ stammelte Cerea.

„Kimihitos Handy,“ sagte Smith beiläufig. „Und sein PC. Besser gesagt Daten davon. Du kannst dir ja sicher denken, dass wir ein paar kleine… Sicherheitsprotokolle haben, um sicherzustellen das Kimihito sich immer…im Rahmen der Gesetze bewegt.“

Das erste Bild zeigte eine Lamia – aber keine wie Cerea sie je gesehen hatte. Ihre Hüften doppelt so breit wie beispielsweise die von Mia, der Bauch weich über den Rock hängend, massige, schwabbelnde Titten und überall Fettrollen. Ein anderes Bild: eine Minotaurin, so üppig, dass sie kaum durch eine Tür passte. Dann Screenshots von Foren, Unterordner mit Namen wie „centaur_thicc“ und „goddess_soft“. Videos von völlig verfetteten Meerjungfrauen, deren gemästete Hängewampen träge in ihren Becken trieben. Ogerfrauen, welche sich endlos viel Essen in ihre bereits überdehnten, prallen Wänste stopften. Es waren einfach zahlose Dateien aller Arten von Monstergirls und alle waren fett oder wurden fetter.

Cerea fühlte, wie ihr Herz stolperte. „Das… das sind doch nicht…“

„Oh doch.“ Smiths Lächeln wurde schärfer. „Dein lieber Meister steht auf üppige, fette Monstergirls. Das ist der Grund, warum er all den Flirtversuchen widerstanden hat. Er wartet darauf, dass eine von euch sich verwandelt – in genau das, was er will.“

Cereas Wangen brannten. Ihre Hände krallten sich in den Stoff ihrer Bluse. „Dann… alles… all mein Training… meine Disziplin… war vergebens?“

„Nicht vergebens,“ sagte Smith. „Aber nutzlos, wenn du ihn willst. Mit diesem Projekt kannst du zwei Dinge gleichzeitig tun: der Welt helfen – und sein Herz gewinnen.“

Cerea taumelte zurück, setzte sich schwer auf die Couch. Ihr Kopf schwirrte voller verrückter und abwegiger Gedanken.

Mein Leben… all die Jahre… ich habe gekämpft, um stark, edel, diszipliniert zu sein. Und er… er hat nie auf mich geachtet.

Smiths Stimme schnitt durch die Gedanken. „Stell dir vor: du, größer, weicher, prachtvoller als jede Zentaurin vor dir. Und Kimihito, der dich ansieht – nicht nur als Ritterin, nicht nur als Mitbewohnerin, sondern als Frau, wie er sie begehrt in seinem tiefsten Inneren.“

Langsam hob Cerea den Kopf. Ihre Augen glänzten, und ein fiebriges Glühen trat in ihren Blick.

„Wenn… wenn das der Weg ist… dann werde ich ihn gehen. Für die Hungernden. Für die Wissenschaft. Und…“ Sie errötete wieder so heftig wie zuvor „…für ihn.“

Smith nickte zufrieden. „Das ist die richtige Einstellung.“

„Aber!“ Cerea hob warnend den Finger. „Es soll in Maßen geschehen! Ein ritterliches Ziel, keine… hemmungslose Zügellosigkeit!“

Smith blickte die Zentaurin mit einer Mischung aus Belustigung und Zweifel an. „Du musst dieses Mittel einfach nur nehmen und essen, wir werden alle Daten sammeln, die wir brauchen. Was du selbst aus den Effekten dieses Mittels machst und ob die Formen auf die Kimihito in Wirklichkeit steht, sich mit deiner Ehre und deinem Kodex und deinem Anspruch an deinen Körper vereinbaren lassen..“ Smith zuckte mit den Schultern. „musst du selbst wissen.“

Cerea biss sich auf ihre Unterlippe und dachte fieberhaft nach. Bilder schossen durch ihren Kopf von Lamias, Harpyien und Arachnen die alle so grotesk fett waren, wie Kimihito es scheinbar anziehend fand. Was für eine unglaubliche Menge Cerea zunehmen müsste, um dieses Ideal zu erreichen.

Dann zog Smith eine kleine Flasche aus ihrer Jackentasche und zog damit die Aufmerksamkeit der Zentaurin wieder auf sich.
„Wenn du dafür bereit bist, kann es sofort losgehen.“

Cerea nahm das Fläschen zögernd entgegen. Ihre Hände zitterten, aber dann dachte sie an die Liebe, die im Herzen unter ihren üppigen Brüsten für ihren Meister Kimihito brannte.

„Für dich,“ flüsterte sie – und kippte den Inhalt der kleinen Flasche in einem Zug herunter.

Ein heißes Glühen breitete sich in ihrem Bauch aus. Sie schnappte nach Luft, legte die Hände auf ihren Leib. „Es… es fühlt sich an wie Feuer…!“

„Keine Sorge,“ sagte Smith ruhig. „Das ist nur der Stoffwechsel. Dein Körper nimmt jetzt alles auf. Sogar Dinge, die du bisher ausgeschieden hättest.“

Doch Cerea spürte es schon: eine Schwere, eine Wärme, ein Gluckern, das sie nie gekannt hatte. Und darunter – Hunger. Ein Hunger, der so plötzlich kam, dass er sie zittern ließ.

Noch bevor jemand reagieren konnte, griff Cerea nach einem Obstkorb, den sie zuvor mit in ihr Zimmer genommen hatte und verschlang zwei Äpfel.

Smith verließ den Raum lächelnd und die Zentaurin machte sich über die restlichen Früchte her. Vermutlich würde danach sofort die Küche das nächste Ziel für Cerea sein. Smith konnte sich denken was für ein unfassbarer Hunger nun im Magen der Zentaurin entfesselt worden war. Nicht lange und es würde die stolze Kriegerin nach wesentlich fettigeren und gehaltvolleren Dingen als Obst hinziehen. Die Agentin nahm ein kleines Heft aus ihrer Jacke, während sie durch das Wohnzimmer ging und sich von den verdutzten Bewohnern verabschiedete. Draußen schrieb sie zufrieden in ihr Notizbuch: „Perfekte Reaktion. Besser, als ich gehofft hatte.“

Später, stand Cerea allein am Fenster ihres Zimmers. Ihr Bauch war schwer, rund, spannte angenehm unter ihrer Bluse. Sie legte beide Hände darauf, schloss die Augen und atmete tief. Sie hatte einen wahren Streifzug durch das Haus unternommen, von Vorratsraum, zur Küche und zurück. So viel hatte sie noch nie in ihrem Leben gegessen und es war ihr auch in gewisser Weise peinlich. Andererseits spürte sie bereits wieder den Hunger in ihr wachsen. War das der normale Effekt? Smith meinte es könnte vielleicht später zu erhöhtem Hunger kommen. Leichte Sorge beschlich die blonde Zentaurin, während sie sich die pralle Wölbung in ihrem ansonsten schlanken und wohlgeformten Menschenbauch massierte.

„Wenn das mein Weg ist… dann gehe ich ihn. Für die Welt. Für die Wissenschaft. Aber vor allem… für dich, Kimihito.“, sprach sie dann fest zu sich selbst, denn sie hatte ihren Entschluss gefasst und würde auch dabei bleiben.


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